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Technik
Guten Tag, ich bin der Neue
Manche Dinge hat man ja echt gerne. Und man kann sich nur schwer wieder davon trennen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt wo man merkt, da muss etwas Neues her. Es wurde zu eng, man braucht mehr Freiräume, was man dann halt so sagt, um es vor sich selbst zu rechtfertigen. Weil vielleicht schon das Neue, aufregende vor der Tür steht.
So auch jetzt bei mir. Ich werde mich von meinem geliebten Sansa trennen. Ein Speicher von 2 GB wurde mir dann doch zu klein, auch wenn man noch einen Erweiterungschip einbauen konnte. Trotzdem, ich lösche immer so ungern etwas davon, aber das wurde leider doch immer wieder nötig.
Das neue Gerät ist schon unterwegs. Es ist: Wieder ein Sansa, bewusst kein iPod. Dieses Mal die größere Variante mit einem Speicher von 8 GB. Warum? Mir gefällt er einfach besser als der Konkurrent von Apple. Alleine schon der Name klingt viel melodischer und nach Genuss. Und mein erstes Modell hat mich einfach überzeugt. Der Preis tut ein Übriges. Der Neue ist sogar billiger als mein Alter damals, dabei ist der doch grade einmal etwas älter als ein halbes Jahr. Leider ist beim Neuen kein Radio mehr dabei, weil dieses den Preis doch schnell mal verdoppelt hätte. Andererseits habe ich das auch vorher kaum genutzt.
Einen halbwegs konkreten Anlass dazu gab es auch: Ein Arbeitskollege hat mir eine volle mp3-CD mitgebracht, die es nun durch zu hören gilt. Darauf finden sich: Die Alben von Art Brut (hatte ich aber selbst), Editors, Feist (was der eigentliche Grund für die CD war), Interpol, Jamie T, Moneybrother, The Coral, The Enemy, The Maccabees, Tomte und Voxtrot. Das ist schon mal eine ganze Menge. Und eine ganze Menge davon sagt mir auch überhaupt nichts. Aber das passiert, wenn manche so viel Geld für Musik in einem Monat ausgeben, wie ich in einem Jahr. Die kennen einfach mehr. Dafür bin ich sehr stolz drauf, die Sachen, die ich mir selbst gekauft habe, auch wirklich richtig zu kennen.
Mal abgesehen davon, dass ich es schon sehr nett fand, dass er die CD dann für mich voll gemacht hat (manches davon will mir auch Amazon andrehen) und ich jetzt natürlich alles Probe hören werde, um es mir bei Gefallen original zu kaufen (oder so), stilvoller finde ich ja doch nach wie vor Audio- CDs zu verschenken. Also dann, wenn man jemandem wirklich etwas schenken möchte und es nicht so einen informellen Charakter hat wie hier. Sich auf max. 80 Minuten zu beschränken, alles so zusammen stellen, dass es auch zueinander passt und sowohl dem Schenkenden und dem Beschenkten gefällt, dass ist schon Kunst und Herausforderung in einem. Und viel persönlicher als eine „schau mal, was ich alles habe“-CD auf jeden Fall. Oder wie sehen das die verehrten Leser? Und wie sieht dann die perfekte CD aus?
Kurz zum Sport: Alle Fußball-interessierten Statistiker sollten sich dieses Programm mal anschauen: Das Fußball- Studio mit der kompletten Datenbank der Bundesligen. Wenn man sich erstmal reingegraben hat, geht man da nicht mehr so schnell raus.
Video des Tages: Für alle lonely Lokführer da draußen: Magic Bus von The Who. Aber auch alle anderen mal draufklicken, ist es ein sehr schönes YouTube- Schnipselchen.
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