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Nach Hamburg und zurück mit Ausblick

Auch das gehört zur Arbeit: Donnerstag mittag machte sich unsere halbe Firma auf dem Weg zum Flughafen, um auf Firmenkosten für unser zweites Sommerfest nach Hamburg zu fliegen. Sehr praktisch, wenn man sozusagen zu zwei Netzwerken gehört. Gefeiert wurde dann abends am Millerntor, in den Vereinsräumen von St. Pauli. Wer den Charme von alten 70er Jahre Tapeten zu schätzen wußte, war hier genau richtig. Das Fest war ganz nett, ging auch bis tief in die Nacht (bei manchen auch noch etwas länger), der legendäre Charme des Millerntores hatte mich jedoch nicht ganz erfasst. Aber war trotzdem eine tolle Idee, an diesem Ort zu feiern, zumal wir für eine einstündige Firmenpräsentation dann auch im Stadion selbst Platz nehmen durften.

Übernachtet haben wir dann in einem Etap- Hotel, nur wenige Gehminuten vom Millerntor und der Reeperbahn entfernt. Die Unterkunft war günstig und erinnerte an eine bessere Jugendherberge. Für Tine Wittler: Auch so kann man ein Bad aufteilen: Waschbecken im Zimmer, Toilette in einem 2qm Räumchen, Dusche in einer weiteren kleinen Kammer. Letzteres mit einer milchigen Glastür.

Da man schon mal in Hamburg war, konnte man den Trip bei Wunsch auf eigene Kosten auch verlängern. Sehr nett, während die anderen um halb neun zurück zum Flughafen mußten, sich noch einmal umzudrehen und weiterzuschlafen. Zu fünft haben wir uns dann ab dem Mittag Hamburg weiter angeschaut. Eine Hafenrundfahrt mit einer kleinen Barkasse durch den Hamburger Hafen und die Speicherstadt, danach zu Fuß weiter zum Michel und von da zur Innenalster. Dort beim Alsterfest etwas gegessen und dann ins Alsterhaus. Am Abend dann auf der Suche nach einem Mexikaner in einem amerikanischen Restaurant auf der Reeperbahn gelandet, von dort nochmal zum Alsterfest und das Feuerwerk bewundert. Danach noch einmal zurück und am Hans- Alberts- Platz noch etwas getrunken. Auf dem Heimweg ins Hotel haben wir Jungs uns dann spontan entschlossen, doch noch ein Bier in der Scheune zu trinken, während die beiden Mädels ins Bett gegangen sind.

Wenige Stunden später saßen wir dann wieder in der Scheune, dieses Mal zum gemütlichen Brunchen, bevor wir uns dann auf den Rückweg nach München machten. Fazit: Hamburg ist eine wirklich schöne Stadt, für einen Städtetrip sehr zu empfehlen. Dank Hafen und Alster entwickelt die Stadt einen ganz eigenen Flair, der mit den anderen Großstädten in Deutschland nicht zu vergleichen ist. Leider hatte ich nicht ganz so viel Zeit in der Stadt, so dass ich nicht besonders viel sehen konnte. Aber trotzdem: Hat sich gelohnt.

Und da ich jetzt schon im Reisethema bin: Mein Urlaubsziel steht mittlerweile fest. In der vergangenen Woche habe ich meinen Flug von München nach Lissabon gebucht, wo ich dann Ende September von Dienstag bis Samstag bleiben werde. Warum Lissabon? Kann ich nicht genau sagen, hatte da schon länger einen geistigen Post-It dran, und dann habe ich mich innerhalb von 2-3 Tagen darauf festgelegt. Muss aber auch eine wunderschöne Stadt sein. Und in der Zeit, in der ich dort bin, spielt Benfica gegen Manchester United. Muss nur noch schauen, wie ein portugiesischer Online- Shop funktioniert. Meine zweite Urlaubswoche werde ich dann vermutlich mal wieder für einen längeren Heimaturlaub nutzen. Die ganze Zeit bei den Bayern hält doch niemand aus.

Seit heute steht wohl auch ein weiterer wichtiger Termin fest: Eure Nummer 9 wird sich im Oktober Jet live in München ansehen. Darauf freue ich mich auch schon. Rotiert doch deren altes Album immer und immer wieder in meinem Discman.

Im Moment läuft dort aber nicht Jet, sondern die Band Pilate. Diese Band habe ich mit Hilfe von Pandora entdeckt und klingt wie eine Mischung aus Travis und Phantom Planet. Was ja auch nicht das schlechteste ist. Gefunden hatte ich die dann bei eBay, nachdem man sie mir bei Amazon für astronomische Summen verkaufen wollte.

So, das wars für heute. Wollen wir morgen abend doch mal sehen, was die deutschen Nationalelf auswärts in San Marino reißt.
5.9.06 21:52
 



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