So, Freunde der Sonne, ein ruhiger Sonntag steht an. Während sich die Bayern auf dem Oktoberfest die Kante geben und sich schon mal Mut antrinken für das nächste Spiel in Karlsruhe, bleibe ich heute zu Hause, höre Hopp über die Metropolregion Rhein-Neckar philosophieren und ..äh.. bereite mich auf die nächste Arbeitswoche vor.
Auf der Wiesn verbrachte ich bereits den Donnerstagabend. Im
Schottenhammel wurden in geselliger Runde drei Maß geleert, das obligatorische Hendl verputzt und bei der Musik mitgeggröhlt. Da konnte man auch diesen Schlager-Mist verkraften. Um 11 Uhr war dann Schluss.
Dann war Freitag, Tag der deutschen Einheit. Der Tag wird vertrödelt, am Abend standen ein paar Engländer auf dem Programm: The Wombats im
Backstage. Erste Überraschung: Lauter Kinder vor der Halle. Hoher Anteil von 15jährigen, teilweise die Mädels noch wesentlich jünger. Nun gut, was soll man machen, also auch rein in die Halle und sich dort vorne am Rand aufgehalten. Guter Blick über die Bühne und die Kinder in der Mitte. Die Vorgruppe kam aus Australien, war ganz gut und launig, aber anscheinend nicht so gut, dass ich mir den Namen behalten konnte.
Danach kamen die Wombats. Die Kinder hatten sich bereits mit knallgrünen Band-Shirts eingedeckt und dann ging es auch los mit dem A capella Song "Tales of girls, boys and marsupials". Wird auf der CD gnadenlos weitergeskipt, kam live aber sehr gut. Dann "Kill the director" und die Stimmung wurde richtig gut. Kinderschubsen in der Mitte. Highlights "Moving to New York" und natürlich "Let’s Dance to Joy Division" als letzter regulärer Song. Danach zwei Songs als Zugabe und fertig. Leider nur eine Stunde Spielzeit, aber äußerst vergnüglich!
Leicht problematisch dann am nächsten Tag um 12 Uhr wieder auf der Wiesn zu sitzen. Im gleichen Zelt wie vor 2 Tagen. Mit einer Gruppe, die nicht grade meine war. Mit den gleichen Liedern, wie am Donnerstag. Und ich lege mich fest: Gespielt in der gleichen Reihenfolge. Nur war dieser Schlager-Mist dieses Mal äußerst übel. Radler-Maß und normale Maß getrunken, Hendl gegessen und dann ab. Ich gehe nur mal kurz raus. Und bin nicht mehr wieder gekommen.
Dafür dann auf den Rückweg das neue Oasis-Album geholt. Und zu Hause in leicht angetrunkenem Zustand die ersten beiden Male durchgehört. Groß. Aber die können wahrscheinlich alles auf Platte pressen, es gefällt mir am Anfang immer. "Shock of the Lightning" ist spitze, "Falling Down" auch sehr stark.
Jetzt noch eine Woche arbeiten, dann ist Urlaub. Video des Tages:
Moving To New York von den Wombats. Ergebnis des Wochenendes inst übrigens, dass ich einen dicken blauen Fleck an der linken Wade habe und ich weißt nicht, woher. Und Entschuldigung für die etwas platte Überschrift.