Zurück aus Hamburg. Nach dem ich
im letzten Jahr und
im vorletzten Jahr dort war (und vor 10 oder 11 Jahren schon einmal mit der Schule für 5 Tage), hat es mich dieses Jahr also erneut in die Hansestadt verschlagen.
Anlass war dieses Mal das Sommerfest unserer Firma am Donnerstag, welches wir, nach einer entspannten Hafenrundfahrt am Hafen in
dieser Lokalität verbrachten. Etwas schicker als aus den letzten Jahren gewohnt, wollte sich die bekannte Atmosphäre (zumindest bei mir) nicht ganz einstellen, so dass wir gegen ein Uhr noch auf die Reeperbahn weitergingen und dort etwas tranken.
Der Freitag fing trotzdem relativ pünktlich an, schließlich gab es in unserem Hotel das Frühstück auf Firmenkosten nur bis um 10 Uhr am Morgen. Nach einer kurzen Pause im Hotelzimmer ging es dann zu Fuß weiter zu den Landungsbrücken und von dort aus mit den gelb-gelben Stadtführungsbussen (und nicht den gelb-grünen oder gar den roten) durch die, wie es halt so ist, Stadt. Das dauerte anderthalb Stunden, wir fühlten uns ganz gut unterhalten, so dass wir den Eindruck hatten, das Geld wäre gut angelegt. Danach zu Fuß rauf auf den Michel, mit dem Fahrstuhl wieder runter und zurück zum Hotel.
Es war Nachmittag, der leichte Nieselregen vorbei und meine bezaubernde
persönliche Stadtführerin erwartete mich bereits am Dom. Der Tradition wegen trafen wir uns dort, gönnten uns eine Rumkugel und waren danach in Altona, am Dammtor, im Kino, im Kaufhaus und an der Binnenalster. So in etwa war die Reihenfolge. Aus dem Kino waren wir schnell wieder draußen, weil nichts Gescheites lief. Ich habe endlich begriffen, dass es Binnenalster und nicht Innenalster heißt. Und ich habe mein erstes Ben & Jerry Eis gegessen. Überhaupt habe ich an dem Nachmittag unheimlich viel Süßes gegessen. Weiß auch nicht, wie das kam.
Am Abend, weil es von der Zeit her gepasst hat, den Bundesliga- Auftakt gesehen. Und den restlichen Abend und die halbe Nacht am Hans-Albers-Platz verbracht.
Deshalb fing der Samstag noch später an. Mit einem Frühstück im Alex am Mittag, direkt an der Binnenalster. Gutes Essen, guter Preis, guter Blick, nur abseits vom Frühstück soll der Ort nicht ganz so zu empfehlen sein. Im Anschluss daran, man war ja eh schon da, in der Innenstadt noch shoppen gewesen, zwei T-Shirts sind es für mich geworden. Den späten Nachmittag im Hotel verschlafen, abends ins Schanzenviertel gegangen für Speis und Trank.
Sonntag Morgen war ich dann der Letzte, der aufgestanden ist. Aus dem Hotel ausgecheckt, in der Nähe wieder frühstücken gewesen und sich dann die Zeit bis zum Rückflug an den Landungsbrücken vertrieben.
Untergebracht waren wir dieses Mal im
Zleep- Hotel, direkt am Ende der Reeperbahn. Ich persönlich fand es ganz ok für ein Stadthotel, manch andere hatten anscheinend nicht ganz so viel Glück mit ihren Zimmern.
Fazit: Hamburg hat mir erneut sehr gefallen. Sollte ich vielleicht nächstes Jahr mal wieder hin. Eine Gelegenheit dafür lässt sich bestimmt finden.
Video des Tages:
Ticket To Ride von den Beatles. Kann ich die auch endlich mal verlinken.