Manches sieht man ja kommen. Und kann doch nichts dagegen machen. So auch hier. Bereits am Freitag war ich im Supermarkt und habe für das Wochenende eingekauft (das sagt man doch so, obwohl ich ja eigentlich für mich eingekauft habe und nicht, um die Sachen dem Wochenende zu opfern). Unter anderem Hackfleisch. Warum? Heute wollte ich mir Frikadellen, Fleischpflanzerl, Buletten und Fleischküchle machen.
Freitag gekauft, Sonntag sollte es verwendet werden. Also erst mal ab ins Kühlfach. Und wie ich es da so verstaue wird mir klar, ich werde es vergessen, rechtzeitig wieder raus zu holen. Und dann beschäftigt man sich erst einmal mit anderen Dingen.
So habe ich mir zum Beispiel diese Woche auf Empfehlung bei
Conrad eine externe Festplatte gekauft. Bei Conrad dachte ich eigentlich immer nur an irgendwelche
Nerds aus früheren Zeiten, die in der Schule mit den Conrad-Katalogen rumgerannt sind und sich dort irgendwelche Kabel oder Kühler für ihren Computer bestellt haben. Trotzdem habe ich mich jetzt dort reingewagt und mein Geld in eine iomega-Festplatte mit einer Kapazität von 250 GB investiert. Die Festplatte von meinem Laptop fast 30 GB. Und ist fast voll. So kann ich Daten jetzt auch mal auslagern und auf der externen Festplatte sichern. Ich muss es nur mal machen.
Gestern abend dann in München zum „was trinken“ aus gewesen. Mal wieder in einem Laden, in dem ich vorher noch nie war (was nicht ganz stimmte, nach langem Überlegen kamen wir drauf, dass wir schon mal den Kopf reingesteckt hatten, dann aber, wegen Überfüllung, wieder gegangen sind). Überhaupt gibt es in München eigentlich nur wenige Sachen, in denen ich schon wiederholt war. Die einmaligen Sachen, die meistens ja nicht schlecht waren, würde ich größtenteils nicht mehr wieder finden, vom an den richtigen Namen der Lokalität erinnern ganz zu schweigen.
So liegt die Entscheidung meistens zwischen „was neues ausprobieren“ oder sich irgendwo heimisch zu fühlen. Welches der beiden Sachen jetzt besser ist, kommt immer ganz auf die Tagesform drauf an.
Jedenfalls war ich dann um kurz nach zwei wieder zu Hause. Dann noch schnell Mails gecheckt und ab ins Bett. Heute um zehn Uhr aufgestanden und fluchend das Hackfleisch rausgeholt. Ich hab’s doch gewusst. Damit wird es wohl nichts mit dem mittäglichen Kochen. Muss das ganze auf heute Abend verschoben werden. Dann ist aber etwas Eile angesagt, weil das Kino ruft. Indiana Jones und die Jagd nach irgendwas. Der ist hoffentlich gut. Der muss gut sein.
Und morgen werden dann die Kollegen überrascht, weil ich, ICH, mir für die Mittagspause vorgekocht habe. Hah!
Video des Tages:
Nice To Be Out von den Stereophonics. Wenn es gut läuft, werde ich sie dann in zwei Wochen bei
Rock im Park auch endlich mal live sehen können.