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Tolle Band mit nem scheiß Cover

Man hat ja so ein paar Lieblingsbands. Die müssen nicht mal groß bekannt sein. Oder große Hits gehabt haben. Es reicht ja, wenn sie Musik machen, die man schön nebenbei hören kann, sich nett ins Ohr schmeicheln und sich nie abnutzen. Soundtrack Of Our Lives aus Schweden sind so eine Band für mich. Schöne Popmusik mit einem sehr angenehmen Sänger. Der allerdings auch als Blumenkind durchgehen könnte. Oder als Sektenchef.

Eher zufällig habe ich in einem Forum mitbekommen, dass diese Band ein neues Album fertig hat, ein Doppelalbum sogar. Erscheint hier nächstes Jahr. Ist in der Heimat Schweden aber wohl schon draußen. Jedenfalls gelangt man von der Myspace-Seite direkt zum einen Bestellformular, auf dem man das Album Pre-Ordern kann. Als Bonus mit Unterschriften der Band auf dem Cover. Natürlich gleich be- und dann aufs lange Warten eingestellt.

Aber nein, bereits einige Tage später hatte ich Post aus Schweden im Briefkasten und Communion war da. Und was ein Glück mit den Autogrammen drauf. Die kann ich zwar nicht lesen, aber waren auf alle Fälle besser als das, was du zugekritzelt wurde. Gehört das Cover doch zu den hässlichsten und unpassendsten Cover, die ich je gesehen habe. Und das ist nicht übertrieben.

Wenigstens ist die Musik auf den CDs wieder sehr schön, davon konnte man sich ja vorher bereits bei MySpace überzeugen. Noch kann ich die Songs zwar nicht unterscheiden, aber das macht einem eine Dopple-CD auch relativ schwer. Daher gibt es von ihnen etwas Altes als Video des Tages: Nevermore.

Reminder: An alle Teilnehmer schon einmal vielen Dank für das Mitmachen beim Gewinnspiel, aber da geht doch noch mehr! Also auf geht’s!
10.12.08 20:17


Der Soundtrack des Blogs 2008

Das Jahr ist fast vorbei. Traditionell gibt gibt es jetzt überall Jahresrückblicke, aber auch große und kleine Abstimmungen über die Highlights des letzten Jahres. Auch hier soll eine kleine Tradition aufrecht erhalten werden, die Verlosung des Jahres Soundtracks des Blogs.

Heißt also: Zu gewinnen gibt es auch dieses Jahr wieder eine Mix-CD. Inhalt: Das Beste aus einem Jahr Video des Tages. Ungefähr 78 Minuten feinste Musik. Was drauf ist: Streng geheim, aber alles erste Sahne. Verlost wird das gute Stück, incl. schickem Cover, insgesamt drei Mal.

Was muss man dafür tun? War es im letzten Jahr nur eine Frage, die man richtigerweise beantworten mußte, ist es dieses Jahr etwas aufwändiger. Daher habe ich das mal (Tusch bitte) grafisch aufbereitet:



Fünf Reihen - fünf Fragen, die es zu beantworten gilt. Gesucht wird:

(1) Aktuelle Lieblingsserie am späten Montagabend
(2) Heroischer Kapitän des angeschlagenen KSCs
(3) Ultimative Internetseite, auf der man alle, ALLE Bands hören kann
(4) Bayrischer Ort der Zusammenkunft, besonders im Sommer hochfrequentiert
(5) Europäische Hauptstadt, wurde von mir im Laufe des Jahres besucht

Beantwortet man alle Fragen richtig, erscheint in den farbig markierten Feldern das gesuchte Lösungswort. Dieses schickt man mir dann zu, entweder über das Kontaktformular hier im Blog oder direkt per Mail an Nummer.Neun (at) gmx.net

Einsendeschluß ist Sonntag, der 14. Dezember. Sollten mehr als drei richtige Antworten eingehen, entscheidet das unbestechliche Los. Viel Erfolg!

Video des Tages: Blue Always Find Me von Hotel Lights. Schönes Stück, hat es aber trotzdem nicht auf den Soundtrack 2008 geschafft.

[Ergänzung 15.12.2008]: Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Die Gewinner (alle, die mitgemacht haben) bekommen in den nächsten Tagen Post. Die Auflösung:
(1) Californication
(2) Franz
(3) Myspace
(4) Biergarten
(5) Budapest
Und das ergibt dann als Lösungswort: Oasis.
5.12.08 21:16


Neues im November II

Ich bin mir nicht sicher, wie ich diesen Eintrag am Besten aufbaue. Es gibt etwas Erfreuliches und etwas weniger Erfreuliches. Beides steht in direktem Zusammenhang. Die Geschichte vom lachenden und weinenden Auge. Ich fange einfach mal mit dem schlechteren an.

Manches ist tatsächlich nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Kündigen zum Beispiel. Man hat ja eine schöne Zeit gehabt, unheimlich viel gelernt und viele Freunde gefunden. Und trotzdem kommt die Phase, in der man merkt, jetzt muss einfach etwas anderes her. Irgendwann ist es dann soweit, man muss kündigen, um den Schlussstrich zu ziehen und auch formal den Weg frei zu haben. Bei mir war es am Freitag soweit. Definitiv wusste ich es schon zwei Tage vorher und diese beiden Tage fühlte ich mich ziemlich fertig. Als ich dann meinem (stellvert.) Chef die Kündigung überreichte, wusste er schon beim Anblick des Umschlages, was ihn erwartet. Warum, wieso, weshalb. Ich erzählte meine Geschichte in Kurzform und fand es sehr befreiend. Fristgemäß war das Thema abgehandelt und ich musste diese Last nicht mit ins Wochenende nehmen.

Am Montag wird es dann noch mal schwer. Da ist der große Chef aus dem Urlaub zurück und wird mit Sicherheit auch noch ein Gespräch führen wollen. Und dann steht der schlimmste Kloß noch aus: Meinen Freunden auf der Arbeit davon zu berichten. Die Weihnachtsfeiern werden danach mit Sicherheit auch noch mal ein seltsames Gefühl hervorrufen. Aber dann Ende Januar, ist es soweit. Dann schließe ich dieses Kapitel erst einmal ab.

Manches geht tatsächlich viel schneller, als man es sich vorstellt. Einen neuen Job finden zum Beispiel. Kurz nach meinem Urlaub entdeckte ich, eher beiläufig und zufällig, die Stellenbeschreibung. Eine Jobbeschreibung, ähnlich wie die jetzige, aber vom Arbeitsprofil tiefer gehend. Auf "der anderen Seite" der Branche, könnte man sagen. In einer Firma, deren Werdegang mir in den letzten Jahren schon relativ positiv aufgefallen ist. Die Bewerbung war schnell geschrieben, vielleicht etwas zu schnell, hatte ich doch nicht mal ein "ordentliches" Bewerbungsfoto. Wenige Tage später bekam ich den Rückruf und eine Einladung zum Gespräch in der darauf folgenden Woche. Aus diesem bin ich dann mit einem ganz gutem Gefühl heraus gegangen. Zu Recht, bekam ich doch in der nächsten Woche dann ein Feedback mit der Bitte, zu einer zweiten Runde wieder zu erscheinen.

Das zweite Gespräch war dann diesen Montag. Dauerte wieder eine Stunde verlief wesentlich fachlicher, ich gab die richtigen Antworten. Nicht immer, aber doch bei den wichtigen Sachen. Am Mittwochnachmittag kam die Zusage, ein eingescannter Arbeitsvertrag war am Freitag unter meinen Mails, das Original am Samstag in der Post.

Und damit ist es dann wohl amtlich: Ab Februar arbeite ich woanders. In einem kleinen Team in schicken Büros mit netten Leuten (so weit ich das bisher beurteilen kann). Ich werde neue Sachen sehen und lernen. Und ja, auch etwas mehr Geld verdienen. Aber das ist nicht entscheidend. Nur die Fahrerei wird etwas blöde werden, das scheint auf den ersten Blick nicht ideal zu sein. Aber was soll’s. Ich freue mich auf die neue Herausforderung!

Video des Tages: Jump In The Pool von Friendly Fires.
30.11.08 18:55


Neues im November I

Vieles Neues bringt der November. Heute ist er gekommen, mein Erlöser. Jung und unverbraucht. Arbeitswillig. Trendy. Klassischer Look. Und die inneren Werte erst! Mein neuer Laptop ist da! Seit Anfang des Jahres war es geplant, endlich Ersatz zu finden für mein altes Gerät und ihn in den verdienten Ruhestand schicken. Lange davon gesprochen, hat das Thema in den letzten 2-3 Wochen deutlich an Fahrt gewonnen. Und gipfelte nun mit der Lieferung von Amazon.

Noch schreibe ich mit dem alten Gerät. Der Neue möchte erst noch eingerichtet werden. Was mich als Anwender vor logistischen Herausforderungen stellt: Die Daten, Bilder und Musik vom alten auf den neuen transferieren. Wie bekomme ich meine Firefox Favoriten rüber? Habe ich zu allen wichtigen Programmen auch noch die Installationsdateien? Man wird sehen.

Schick scheint es ja zu sein, seinen Maschinen Namen zu geben. Little James zum Beispiel arbeitet jetzt mit Rocky, ein Kollege hat ein neues, schlankes Netbook gekauft und nennt ihn hübsch Samsi (als kleiner Samsung) und ich? Der Name sollte werkzeuggerecht sein, nicht künstlerisch. Stärke zeigen. Und sollte natürlich rocken wie Sau. Vorschläge bisher:

a) maikfranz
b) Blackbox

Noch mehr?

Als Video des Tages mal etwas Älteres: Die zweite Platte der Strokes war ja doch ganz eigentlich ganz gut. Reptilia, ein gutes Beispiel.
26.11.08 21:00


Siedler, in english please

Business as usual. Die Zeit rast ja im Moment auf Weihnachten zu. Noch denkt keiner daran, aber jeder weiß, es kommt immer näher. Die Termine für die Weihnachtsfeiern stehen schon lange im Kalender. Geschenke hat man noch keine besorgt. Oder bekommen. Dafür kommt am Wochenende der Schnee. Die Weihnachtsmärkte auch bald. Und dann dudeln auch schon Last christmas und Driving home for christmas und schießmichtod christmas im Radio. Man hat Weihnachten schon im Hinterkopf, aber man mag noch nicht daran denken.

Deshalb handelt auch dieser Eintrag natürlich nicht von Weihnachten, sondern von etwas ganz anderem. Dem Alltag. Dem Taktgeber für alle und alles. Dem Soundtrack des Lebens. Und um diesen Eintrag auch einmal mit etwas konkretem zu füllen: Am Wochenende hatte ich Gäste zu einem völlig traditionellem Spielenachmittag zu Besuch. Spiele auf dem Holztisch, nicht auf elektronischen Geräten. Hatte ich schon ewig nicht mehr gemacht, zu lange, eigentlich. Was damit natürlich, streng genommen, die These vom Alltag in diesem Text zunichte macht. (Zunichte? So richtig? Word meckert jedenfalls nicht)

Aufgetischt wurden Die Siedler. In der Basisversion. Eine andere besitze ich auch gar nicht. Jedenfalls: Nach einem Spiel ist man da wieder voll drin. Eigentlich recht simpel und auch ein Stück weit Würfelglückabhängig, aber man kann trotzdem so herrlich überlegen, was man wie warum macht. Und warum die anderen genau das genau so machen. Wir haben drei Spiele gemacht, drei Mal habe ich nicht gewonnen. War davon mal näher, mal weiter weg. Sollten wir aber unbedingt mal wieder machen.

Regelmäßig habe ich dafür jetzt einen Englischkurs. Die Firma spendiert Business English für alle, die es vielleicht gebrauchen können. Acht Veranstaltungen sind es insgesamt. Keine schlechte Idee, die erste Stunde war auch echt nett und eine willkommene Abwechslung. Nur über den Zeitpunkt kann man streiten. In der Branche ist Montagmorgen um halb neun für manche schon eine echte Herausforderung.

Das Video des Tages: Wie verbindet man nun am geschicktesten diese beiden Themen? Ganz einfach, mit einer spielfreudigen Band aus Brasilien, die auf Englisch singt. Hier sind CSS mit Move und einem echten Hinguckervideo.

Morgen Nachmittag geht es dann für mich mal wieder nach Karlsruhe. Dort werde ich dann auf meinem unüberdachten Kurvensitzplatz den Wetterverhältnissen trotzdem und dem legendären Sieg gegen die Dortmunder bejubeln. Oh Giovanni Federico.
20.11.08 22:17


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